WhatsApp, Messenger und Instagram fusionieren: was sich ändert


Mark Zuckerberg kündigt in einem sehr langen Post seine Absicht an, eine einzige Messaging-Plattform zu schaffen. Was ändert sich für die Nutzer

Die Gerüchte über einen möglichen Zusammenschluss (vorerst auf infrastruktureller Ebene) von WhatsApp, Facebook Messenger und Instagram jagen sich schon seit Wochen und nun kommt die Bestätigung. In einem mehr als 3.000 Wörter langen Posting (genug, um zwei Zeitungsseiten zu füllen, nur um es zu verstehen) kündigt Mark Zuckerberg die Schaffung einer einzigen Messaging-Plattform an, die auf Verschlüsselung und Schutz der Nutzerdaten basiert.

Nach den verschiedenen Datenschutzskandalen, die Facebook in den letzten zwei Jahren betroffen haben (alles begann mit Cambridge Analytica, aber dann kamen viele andere), beschließt der Vater von Facebook - und Eigentümer von WhatsApp und Instagram - dass es an der Zeit ist, den Datenschutz in den Mittelpunkt seines Entwicklungsprojekts zu stellen. Und er tut dies, indem er ankündigt, eine einzige Messaging-Plattform zu schaffen, die von den verschiedenen Diensten, die er jetzt besitzt, gemeinsam genutzt werden soll. Ziel ist es auch, neue Geschäftsmöglichkeiten zu schaffen: Zuckerberg denkt dabei an E-Commerce, aber auch an Zahlungen zwischen den Nutzern (so sehr, dass eine Kryptowährung für WhatsApp und Facebook entwickelt wird).

Die Zukunft ist der Datenschutz

In seiner sehr langen Rede skizziert Mark Zuckerberg, wie die Entwicklungslinien von Facebook, WhatsApp und Instagram aussehen werden. Und wahrscheinlich auch für den gesamten Bereich der sozialen Netzwerke und Messaging-Apps. "Ich glaube, dass sich die Zukunft der Kommunikation hin zu Diensten bewegt, die auf Verschlüsselung basieren und die Privatsphäre der Nutzer schützen", heißt es in Zuckerbergs Beitrag. Ich glaube, dass sich die Zukunft der Kommunikation in Richtung verschlüsselter Dienste bewegt, die die Privatsphäre der Nutzer schützen", so Zuckerberg in seinem Beitrag. Das bedeutet nicht, erklärt der Facebook-Vater, dass es keinen Platz mehr für öffentliche soziale Netzwerke gibt: Plattformen wie Facebook werden weiterhin existieren, aber die Nutzer werden es vorziehen, wichtige Nachrichten auf privaten Plattformen auszutauschen.


WhatsApp, Messenger und Instagram Direct: was kommt als Nächstes

Aus diesem Grund arbeiten die Entwickler von Instagram's Messenger daran, die beiden Plattformen mehr und mehr wie WhatsApp zu gestalten. Die Messaging-App schlechthin, mit einer höheren Zahl an monatlichen Nutzern als Facebook, wird als Beispiel herangezogen: Dank ihrer Ende-zu-Ende-Verschlüsselungsalgorithmen und anderer Sicherheitsfunktionen garantiert sie den Nutzern ein hohes Maß an Privatsphäre und Datenschutz.

In den kommenden Monaten werden daher Ingenieure der Facebook-Gruppe an der Integration der Plattform arbeiten, um eine einzige Infrastruktur für WhatsApp, Messenger und Instagram Direct zu schaffen. Das endgültige Ziel ist jedoch ein anderes: die vollständige Integration der drei Plattformen, so dass die Nutzer beider Dienste ohne Einschränkungen Nachrichten miteinander austauschen können.


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