ElectroRAT-Virus bedroht die Geldbörsen derjenigen, die in Bitcoin investieren


Investitionen in Bitcoin und andere Kryptowährungen sind wegen der enormen Wertschwankungen immer riskant, aber es gibt noch eine weitere Gefahr zu beachten.

Alle reden über Bitcoin und jeder fragt sich, ob es sicher ist, sein Geld in diese Kryptowährung zu investieren, die innerhalb eines Monats von 15.000 Euro am 10. Dezember auf 31.000 Euro am 10. Januar gestiegen ist und einige Leute reich gemacht hat. Abgesehen von den verrückten Wertschwankungen des Bitcoin gibt es aber noch etwas anderes, auf das man aufpassen muss: Viren.

Intezer-Forscher haben nämlich eine Reihe von Apps aufgedeckt, die mit der Welt der Kryptowährungen verbunden sind, nicht nur Bitcoin, sondern auch Ethereum und alle anderen, und die zur Übertragung einer gefährlichen Malware verwendet wurden: ElectroRAT. Wie sicherheitsbewusste Anwender bereits erraten haben, handelt es sich bei diesem Virus um einen RAT: Remote Access Trojan, d. h. eine Software zum Ausspionieren aus der Ferne, mit der wertvolle Informationen gestohlen werden können. Aber ElectroRAT macht es noch schlimmer, denn es ist in der Lage, die Kryptowährungs-Brieftasche des Benutzers zu leeren, so dass er keinen Cent Kryptowährung mehr hat. Die von Intezer entdeckten Apps sind recht verbreitet, da sie für verschiedene Plattformen verfügbar sind: Linux, Windows und macOS.

Welche Apps sind mit ElectroRAT infiziert

Die von Intezer entdeckten infizierten Apps sind drei, zwei Kryptowährungs-Wallet-Manager und ein Pokerspiel mit virtuellen Münzgewinnen. Diese sind Jamm, eTrade und DaoPoker. Alle diese Apps wurden in verschiedenen Foren, die sich mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen befassen, mit Profilen beworben, die sich als Fälschungen herausstellten.

Die Hintermänner der ElectroRAT-Operation richteten außerdem soziale Twitter-Seiten für die drei Apps ein, um sie für die Nutzer glaubwürdiger zu machen. Auch ein Twitter-Profil mit mehr als 25.000 Followern wurde als Sponsor von eTrade ausfindig gemacht.

So steckt hinter dieser Operation eine clevere Organisation, die nichts dem Zufall überlassen hat, auch weil die drei infizierten Apps alle funktionieren und der Nutzer keinen Verdacht schöpfen kann.


Wie man Bitcoin sicher kauft und verkauft

Es gibt absolut nichts, was wir gegen die Volatilität von Kryptowährungen tun können und niemand kann uns vor einem Einbruch des Wertes von Bitcoins über Nacht schützen. Heute ist die Investition in virtuelle Währungen praktisch ein Glücksspiel.

Wer dies tun möchte, sollte jedoch sichere und zuverlässige Lösungen wählen. Einige beliebte Zahlungskarten-Apps wie Nexi, Hype und N26 ermöglichen den Kauf und Verkauf von Kryptowährungen über den Conio-Kreislauf, wobei ein Prozentsatz der Transaktionen einbehalten wird.


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