Chrome und Firefox warnen Sie, wenn Sie eine unsichere Website besuchen


In neuen Versionen kennzeichnen die beiden Browser Websites, die immer noch das HTTP-Protokoll verwenden, um Passwörter und Kreditkartendaten zu verarbeiten

Das Schicksal des HTTP-Protokolls ist besiegelt, zumindest bei Chrome und Firefox. In dem Bestreben, ein sichereres Web zu schaffen, werden die Browser von Google und Mozilla ab sofort Websites, die das HTTP-Protokoll zur Übertragung von Passwörtern und anderen sensiblen Informationen verwenden, als unsicher kennzeichnen.

Aufmerksame Nutzer werden sicherlich bemerkt haben, dass der Dienst bereits vor einigen Monaten in einer Betaversion in beiden Browsern eingeführt wurde.

Nun, nach einer Testphase, werden die Warnungen in Kraft treten. Chrome hat beschlossen, schrittweise vorzugehen: Zunächst werden nur HTTP-Websites angezeigt, auf denen Zugangsschlüssel und Kreditkartendaten verarbeitet werden, und schließlich werden alle Websites gemeldet, die nicht durch das HTTPS-Protokoll geschützt sind. Firefox wird wahrscheinlich einen ähnlichen Weg einschlagen. In den neuen Versionen, Chrome 56 und Firefox 51, werden Nutzer gewarnt, wenn sie eine Website öffnen, die noch das alte und gefährliche HTTP-Protokoll verwendet.

Wie Chrome und Firefox Nutzer warnen

Die beiden Browser verwenden mehr oder weniger das gleiche "Warnsystem". Nur das Symbol ändert sich. Firefox warnt die Benutzer, dass die Verbindung nicht sicher ist, wenn sie auf Websites surfen, die Passwörter oder Kreditkartendaten erfordern. Der Mozilla-Browser zeigt in diesem Fall ein Vorhängeschloss mit einem roten Strich darüber an. Chrome hingegen meldet unsichere Seiten mit einem Ausrufezeichen-Symbol und der Beschreibung "unsichere Website". Beide Browser verwenden weiterhin das berühmte grüne Vorhängeschloss, wenn geschützte Websites angezeigt werden. Die beiden Unternehmen gehen daher gemeinsam gegen das HTTP-Protokoll vor:


HTTPS vs. HTTP

Wenn wir eine Website öffnen, die das HTTP-Protokoll verwendet, könnte jemand die Seite lesen oder verändern, bevor wir sie laden. Da die Website nicht verschlüsselt ist, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Malware enthält, sehr hoch. Daher könnten unsere Daten leicht abgefangen werden. Die Aufgabe des HTTPS-Protokolls ist es, diese Übertragungen zu schützen. Gerade angesichts der ständigen Hackerangriffe ist es daher unerlässlich, vorsichtig zu sein, welchen Websites wir unsere Daten anvertrauen. Und die beiden Browser sind zur Rettung gekommen.


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